Ortsfamilienbuch

Zum 15 jährigen Jubiläum hat der Historische Verein ein Ortsfamilienbuch herausgegeben. Dieses Buch kann bei uns bestellt werden. Welche Familiennamen und Orte vorkommen, können Sie anhand des Index nachlesen.

Dieses Ortsfamilienbuch wurde mit dem Ziel erstellt, eine umfassende Übersicht der Lemmier Einwohner und Familien zu erhalten. Im Dezember 2010 überreichte Hermann Fehlie an Rolf Delhougne eine elektronische Übersicht über die Geburtsdaten der Lemmier, die chronologisch nach Geburtsdaten sortiert und mit den jeweiligen Paten versehen waren. Dies war die Grundlage für das Lemmier Ortsfamilienbuch. Dieser Liste hatte Rolf Delhougne die Konfirmationsdaten, Trauungen und Sterbefälle hinzugefügt, die in jahrelanger Arbeit des Ortschronisten Hermann Fehlie, aus den Gehrdener Kirchenbüchern zusammengetragen wurden.

Ein traditionelles Ortsfamilienbuch ist nach Familiennamen und Personennamen sowie Geburtsdatum sortiert, um so die Ahnenforschung zu erleichtern. Dieses Buch ist abweichend nach der traditionellen Vorgehensweise nach Geburtsdatum sortiert. Durch diese andere Darstellungsweise ist es möglich, Informationen nicht nur über Familien zu erhalten, sondern auch über die Dorfgeschichte. So können zum Beispiel die Säuglings- und Kindersterblichkeit, Anzahl der Kinder, das Heiratsalter, die Herkunft der Ehefrauen, die Anzahl der Bauern, die ersten Berufe, die Tätigkeiten auf dem Gut sowie die Begräbnisstätten herausgefunden werden.

Grundlage dieses Buches ist das Gehrdener Kirchenbuch, das das Geburtsregister, Taufregister, Copulationsregister (Heiratsregister), Sterberegister (Begräbnisregister) sowie das Konfirmationsregister enthält. Alle Register sind lückenlos, wobei das Konfirmationsregister unvollständig ist, da teilweise Informationen nicht dokumentiert wurden oder verloren gegangen sind. Die Aufzeichnungen dieses Buches sind von 1583 bis 1910. Als Besonderheiten ist zu erwähnen, dass ab 1785 die Geburtsdaten dokumentiert wurden. Zu Beginn wurden nur die Väter in das Kirchenbuch eingetragen. Erst ab 1750 wurden die Mütter dokumentiert.

 

Danksagung


Der besondere Dank gilt Hermann Fehlie, der mit über 80 Jahren durch seine jahrelange Arbeit die Grundlage für dieses Buch geliefert hat. Hermann Fehlie hat die Kirchenbücher mit der Hand abgeschrieben und diese dann in ein PC Programm zu übertragen. Ohne diese Arbeit wäre ein solches Werk nicht möglich gewesen. Somit bleiben die Informationen der Vergangenheit für die Nachwelt erhalten.

 

Lemmie, im April 2011                            Vorstand des Historischer Verein Lemmie e.V.