Die Geschichte des DRK Lemmie

 

Der DRK-Ortsverein Lemmie wurde am 22. November  1966 von Frau Guldner gegründet. Die erste Versammlung fand am 22. November 1966, um 20:00 Uhr, im Gasthaus Brinker statt. Die 17 anwesenden Mitglieder wählten mündlich beziehungsweise durch Zuruf folgende Vorstandsmitglieder:

1. Vorsitzende: Ulrike Guldner,

2. Vorsitzende: Hedwig Möller,

Schriftfüherin: Hanna Christoffers,

Kassenleiterin: Helga Drell und

Kassiererin: Inge Meyer.

 

Die jährlichen Aktivitäten zunächst
von 1968 – 2003, die den Zielen des DRK folgen, waren: Altkleidersammlungen, Haussammlungen, Blutspendeaktionen (z.B. 1971/81 Spender, 1980/ 75 Spender davon 39 Erstspender, 1990/ letzte Blutspendeaktion), Erste-Hilfe-Kurse, Weihnachtsbasare (Reinerlöse von 2.000,00 DM bekam u.a. das Therapiezentrum Mardorf), Geld für Erdbebenopfer in Türkei gesammelt, Pakete für DDR (Barleben,
Bockum, Dessau) gepackt, Friedland erhielt zur Weihnachtszeit Pakete mit selbstgebastelten Puppen, Teddybären, Katzen, Strümpfe, Handschuhe und Brillensammlungen für Polen waren auch dabei.

 

Außerdem lag die Seniorenbetreuung in den Händen des DRK. Geburtstags-gratulationen nahmen die Damen des Vorstandes vor. Es wurden u.a. Seiden-blumen und kleine Geschenke für die Seniorenweihnachtsfeier gebastelt. Des Weiteren gehörten diverse Vorträge, Fahrten in die nähere und weitere Umgebung (Fürstenberg, Kloster Corvey, Bückeberge, Burg Sternberg, Bad Zwischenahn, Bundesgartenschauen u.a. Kassel, Safaripark etc.). Theaterbesuche sowie regelmäßige Vorführungen der HASTRA erweiterten das DRK Angebot. Das Ganze wurde schließlich durch eine Wirbelsäulen-Gymnastik mit Kerstin Schneider und einem Kegelverein abgerundet.

 

Ab 1972 fand auf Anregung des damaligen Stadtdirektors Herrn Flasbarth einmal monatlich eine Altenbegegnung im Gasthaus „Zum Landhof“ (Fehlie) statt. Dazu waren alle älteren Einwohner (einschl. DRK-Mitglieder) eingeladen.

 

Neben Faschings- und Kinderweihnachtsfeiern wurden regelmäßig im April Eiersammlungen durchgeführt (Beispiele: 1968 = 444 Eier, 1969 = 413 Eier und 1970 = 299 Eier). Die Geldbeträge kamen sozialen Zwecken zugute.

 

Im Rahmen der EG-Nahrungsmittelhilfe erhielten Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose oder Renter mit niedrigem Einkommen vom DRK Lemmie 1987, 1988 und 1989 kostenlos 1 kg Butter pro Person.

 

Erwähnenswert ist, dass Ulrike Guldner (1966), Lieselotte Leithold (1968), Gundrun Wittek (1969), Inge Meyer (1974), Gisela Preuschoff (ab 1975), Hannelore Rump (2004/2007) und Monika Badstieber (ab 2008) jeweils als 1. Vorsitzende den Ortsverein ehrenamtlich hervorragend geleitet haben.

 

Die Vorstandswahlen im Jahr 2004 brachten dann große Veränderungen mit sich. Sowohl Gisela Preuschoff, die den Ortsverein 29 Jahre lang (also von 1975 bis 2004) als 1. Vorsitzende geführt hatte, als auch ihre Stellvertreterin Roswitha von Ditfurth, die ihr 12 Jahre als 2. Vorsitzende zur Seite gestand und die Schriftführerin Annelore Pussak 35 Jahre (von 1969 bis 2004) legten ihre Ämter in jüngere Hände.

 

Damit einhergehend wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung am 2. März 2004 im Gasthaus „Zum Landhof“ (Fehlie), an der 40 Mitglieder teilnahmen, folgender Vorstand gewählt:

 

1. Vorsitzende:               Hannelore Rump

2. Vorsitzende:               Silvia Meyer

Schatzmeisterin:            Roswitha Schumann-Bischoff

Schriftführerin:             Monika Badstieber

Beisitzerin:                     Edith Bödecker 

 

Nachstehend sind nochmals die Aktivitäten, die den Zielen des DRK folgen, aufgeführt: Blutspendeaktionen, Altkleidersammlungen, Erste-Hilfe-Kurse, Seniorenkaffee (einmal im Monat),
Geburtstagsbesuche (nach Bedarf), Kranken- und Hausbesuche, Altenpflegeheimbesuche, monatliche Treffen mit Basteln, Fasching, Pokalschießen, Vorträgen, Dreitagesfahrten (beginnend im Jahr 2004) nach Braunlage, Cuxhaven, Glücksburg, Laboe, Kühlungsborn, Oberwiesental, Bad Zwischenahn und Gersfeld sowie die Ausrichtung der DRK-Weihnachtsfeier und des Kaffee- und Kuchenbüfetts beim Lemmier Weihnachtsmarkt. Es gibt ein Bewegungsprogramme, wie Wandern und Walken 2 x in der Woche. Außerdem wird das monatliche Treffen bei Gerlach benutzt, um DRK-bezogene Informationen an die Mitgliederinnen und Mitglieder weiterzugeben und für alle Teilnehmer/innen ist es an diesem Abend auch wichtig, die Nähe, Austausch von Gedanken, Neuigkeiten erfahren oder einfach nur nett plaudern und den Abend genießen.

 

Ebenfalls im Jahr 2004 wurde eine Walkinggruppe ins Leben gerufen, die nach wie vor aktiv ist. Monika Badstieber nahm dies zum Anlass, einmal jährlich eine Wander- und Walkingveranstaltung durchzuführen. Diese gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders und wurde gerade erst zum achten Mal erfolgreich durchgeführt.

 

Nachdem Hannelore Rump am 6. Mai 2009 ihr Amt als 1. Vorsitzende niedergelegt hatte, musste am 3. März 2010 ein neuer Vorstand gewählt werden. Dies ging ohne Probleme vonstatten, denn alle Amtsinhaber stellten sich zur Wiederwahl und wurden jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Damit setzte sich der alte und neue Vorstand wie folgt zusammen:

 

1. Vorsitzende                Monika Badstieber (vorher 2. Vorsitzende)

2. Vorsitzende                Marlies Irtel (seit 2007/vorher Beisitzerin)

Schatzmeisterin             Cornelia Nacke (seit 2007)

Schriftführerin              Renate Möller (seit 2007)

Pressewartin                  Marion Hochfeld (seit 2007)

Beisitzerin                     Roswitha Schumann-Bischoff (seit 2007/vorher Schatzmeisterin)

 

 

Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung 2010 wurde auch das neue DRK-Maskottchen vorgestellt. Dabei handelt sich um eine Holzpuppe, die von Anne Necker liebevoll angemalt wurde und das DRK Lemmie seither bei allen Veranstaltungen begleitet. Anne Necker bemalte dann noch vier weitere Verkehrspuppen, die in Lemmie aufgestellt wurden. Außerdem gab der DRK-Ortsverein Lemmie einen Flyer heraus, dem alle Daten und Fakten das DRK Lemmie entnommen werden können, heraus. Folgende Veranstaltungen haben sich inzwischen mit großem Erfolg etabliert: diverse Modenschauen, Büchermärkte sowie Matjesessen und Bosselturniere.

 

Ebenfalls im Jahr 2010 ließ das DRK Lemmie eine Holzbank in der Feldmark (Verlängerung Gehrdener Kirchweg) aufstellen und kümmert sich selbstverständlich auch um die Pflege. Parallel dazu haben vier DRK-Damen die Bepflanzung und Pflege der Dreiecksfläche an der Kreuzung Hauptstraße übernommen.

 

DRK Spenden von 2004 bis 2012: Kinderfreizeit Einbeck, Therapiezentrum Mardorf, Schwimmkurse für sozial schwache Familien, Bank, FFW Lemmie, Bepflanzung Dreiecksfläche an der Kreuzung Hauptstraße, Würfel-Firmenvorstellungen Stadt Gehrden, Philip und Philippa Lemmie, Verkehrspuppen, Kita Lemmie – Holzhaus für den Innenbereich, Lichterkette (DRK und Vereine), Gießkanne Friedhof.

 

Seit 2011 ist das DRK Lemmie mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, die von Manfred Hochfeld „gebaut“ wurde und von ihm gepflegt wird. Die zahlreichen „Klicks“ sind ein Indiz dafür, dass es sich lohnt, diese Seiten anzuschauen.

 

Von 2004 bis 2012 konnte der Mitgliederstand auf 108 erhöht werden. Großen Anteil daran sowie auch am Aufbau der Seniorenarbeit in Lemmie hatten beziehungsweise haben die in diesem Zeitraum zuständigen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder.Dabei liegen jeglichem Handeln die Grundsätze des Roten Kreuzes zu Grunde, die für unsere Arbeit von entscheidender Bedeutung sind.

 

Menschlichkeit 

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedlos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

 

Unparteilichkeit 

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen Vorrang zu geben.

  

Neutralität 

Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

 

Unabhängigkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist unabhängig. Wenn auch die nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zu handeln.

 

Freiwilligkeit 

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben. 

 

Einheit 

In jedem Land kann es nur eine einzige nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

 

Universalität 

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.

 

Bevor sich mein Rückblick – 46 Jahre DRK – dem Ende neigt, möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger bitten, die Vorstandsmitglieder oder 1. Vorsitzende zu informieren, wenn Familien in Not geraten der Personen Hilfe benötigen, wo Unterstützung fehlt. Dann können wir helfen. Fehlen uns diese inweise, wird uns leider und das kommt leider immer wieder vor, auf eine sehr unschöne Art und Weise ntätigkeit vorgeworfen, weil z.B. auch viele nicht wissen, dass die häusliche Krankenpflege nicht zu unserem Aufgabengebiet gehört.

 

Da sind die DRK-Sozialstationen Pflegestützpunkte, die umfassend beraten und betreuen. Neben der ambulanten Pflege in den eigenen vier Wänden werden viele weitere Serviceleistungen angeboten. Dazu gehören hauswirtschaftliche Hilfe und Fortbildungsangebote für pflegende Angehörige ebenso wie Wundmanagement und Hilfestellung bei Anträgen.  

Alle DRK Sozialstationen sind hier zuständig. Wennigsen liegt in der NäheHagemannstraße 4, Telefon 05103-925375. und eines kann ich auch bestätigen, dass dieser Vorstand, der ja nun seit 2004 tätigt ist und alle Vorstandsmitglieder ab 1966 alles mögliche getan haben, hier in Lemmie das DRK gebührend zu vertreten und viele, viele ehrenamtlichen Stunden dafür investiert haben. Manchmal kommt dann auch mal das Privatleben etwas zu kurz. Allein deshalb kann ich mit Stolz und ohne Umschweife sagen: Wer Gutes tut ist Gut!

 

Auch die Feuerwehr und alle anderen Vereine in Lemmie arbeiten ehrenamtlich und sorgen dafür, dass Lemmie auch zukünftig rege, lebendig, sportlich, grün und hoffentlich brandfrei bleibt. Ihr seid
Spitze!

 

Danke
für Ihre/eure Aufmerksamkeit.

 

Dieser
Rückblick wurde am 6. August 2012 von der 1. Vorsitzenden Monika Badstieber für eine Veranstaltung des Historischen Vereins am 21. September 2012 erstellt.

 

 

 

DRK Ortsverein Lemmie

Monika Badstieber                                  

1. Vorsitzende